Wie sieht das Prinzip der Rechteverwaltung aus?

Zu Beginn der Arbeit mit educanet² ist es sinnvoll, mit Testbenutzern und Testklassen/-gruppen zunächst auszuprobieren, welche Möglichkeiten vorhanden sind (Standardeinstellungen) und welche man nutzen möchte (Voreinstellungen).

Wenn das Konzept für die Rechteverteilung klar ist, welche Werkzeuge und Rechte es im Sinne des eben beschriebenen Vorgehens für eine Standard-Lehrperson, einen -lernenden, eine Standardgruppe und -klasse geben soll, empfiehlt es sich vor dem Anlegen der echten Konten die Voreinstellungen so zu konfigurieren, dass möglichst wenig individuelle Nacharbeit nötig ist.

Das Prinzip der Rechteverwaltung

Die Rechteverwaltung von educanet² erlaubt Ihnen, die verfügbaren Werkzeuge in den unterschiedlichen Räumen genau nach den Bedürfnissen der Schule einzurichten.
In der Rechteverwaltung wird festgelegt, welche Werkzeuge in welchen Räumen sichtbar sein sollen. Und im Anschluss wird eingestellt, welche Rollen (Lehrpersonen, Lernende, Partner) welche Mitgliedsrechte (Deaktiviert, Lesen, Schreiben, Admin) auf die Werkzeuge haben sollen.

1. Basis-Rechte für die Personen

In den Basis-Rechten legen Sie fest, ob ein Werkzeug im betreffenden Raum grundsätzlich zur Verfügung steht oder nicht.
Dies tun Sie entweder über die Voreinstellungen für neue Konten, für bestehende über die Institution > Administration > Reiter Lehrpersonen, Lernende, Partner > Basis-Rechte.
Tipp: Geben Sie die Werkzeuge entweder ganz oder gar nicht frei. Die Basis-Rechte legen im betreffenden Raum die maximal möglichen Mitgliedsrechte fest. Stellen Sie also die Basis-Rechte entweder auf die maximal mögliche Auswahl – also "Deaktiviert" - oder auf "Verfügbar" bzw. «Admin».

2. Rechteverwaltung in Klassen und Gruppen

  • Schritt 1: Die Basis-Rechte festlegen
    Der Grundsatz, ein Werkzeug ganz oder gar nicht freizugeben, gilt nicht nur für den Privatbereich - er ist in den verschiedenen Räumen Ihrer Institution sogar noch wichtiger: denn wenn Sie eine Funktion nicht vollständig freigeben, können selbst Sie als Admin der Schule oder als Moderator/in der Gruppe beziehungsweise Klasse die Funktion nicht vollständig administrieren (die so beschränkten Rechte würden durch dunkel eingefärbte Zeilen in der Tabelle der Mitgliedsrechten signalisiert).
    Stellen Sie über die Voreinstellungen ein, welche Werkzeuge generell für neue Gruppen / Klassen zur Verfügung stehen sollen.
    Für bestehende Gruppen und Klassen legen Sie über die Institution > Administration die Basis-Rechte fest.
  • Schritt 2: Anpassung der Mitgliedsrechte
    Sind die gewünschten Werkzeuge über die Basis-Rechte ausgewählt, können Sie nun die Rechte für die einzelnen Mitglieder im Raum festlegen.
    Für die neuen Konten via Voreinstellungen > Rolle Klasse/ Gruppe.
    Haben Sie bereits bestehende Konten, welchen Sie Zugriff auf ein neues Werkzeug erteilen möchten, wechseln Sie dazu in der Administration der Gruppen beziehungsweise Klassen in die «Mitgliederliste» und klicken bei den entsprechenden Konten auf das Icon «Mitgliedsrechte in dieser Gruppe/Klasse» oder über «Alle» > oranger Balken unten > «Mitgliedsrechte in dieser Gruppe/Klasse» > speichern!
    Achtung: Sind Felder blau hinterlegt, dann ist die Funktion aufgrund der eigeschränkten Basis-Rechte auf Klassen-, Gruppen- oder Institutions-Ebene in diesen Einstellungen nicht administrierbar.

3. Basis- und Mitgliedsrechte auf Ebene der Institution

Die Basis-Rechte für die Institution legen Sie über den Reiter «Institution» > «Administration» fest.
Im Anschluss stellen Sie wieder pro Rolle (Lehrpersonen, Lernende, Partner, Externe) die Mitgliedsrechte ein. Entweder über die Voreinstellungen (für neue Konten) oder via Institution > Administration (für bestehende Konten).

 
 

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